Loading...
Saisonpauschale oder Abrechnung je Einsatz: womit Sie rechnen müssen, was den Preis bestimmt und warum bei uns auch vier Einsätze am Tag keinen Aufpreis kosten.
Die kurze Antwort für ein normales Einfamilienhaus in München: etwa 150 bis 200 Euro netto im Monat, gerechnet über die Wintersaison von November bis Ende März. Bei größeren Objekten wird es individuell — und warum das so ist, steht weiter unten.
Die längere Antwort hängt vor allem an einer Frage, die vor dem Preis kommt: nach welchem Modell überhaupt abgerechnet wird.
Die Saisonpauschale ist ein fester monatlicher Betrag über die gesamte Saison. Egal, ob der Januar mild bleibt oder es drei Wochen durchschneit — der Betrag steht von Anfang an fest.
Die Abrechnung nach Einsatz rechnet jede Ausfahrt einzeln ab, meist nach Quadratmetern. Als grobe Marktübersicht kursieren dafür etwa 0,50 bis 4,00 Euro je Quadratmeter und Einsatz, je nach Fläche und Aufwand. Dazu kommen in der Regel Streumittel, Anfahrt und eine Grund- oder Bereitschaftspauschale.
Wir arbeiten bevorzugt mit der Pauschale. Nicht, weil sie für uns bequemer wäre, sondern weil beide Seiten damit planen können — und weil das Einzelabrechnungsmodell einen unangenehmen Effekt hat, den viele erst im Februar bemerken.
Es schneit selten genau einmal am Tag.
Bei anhaltendem Schneefall fahren wir dieselben Flächen mehrfach täglich an. Bei starkem Schneefall können das drei bis vier Einsätze an einem einzigen Tag sein — anders bleibt eine Zufahrt nicht durchgehend verkehrssicher.
Bei der Pauschale ist das enthalten. Bei der Einzelabrechnung steht jede dieser Ausfahrten auf der Rechnung. Ein einziges starkes Schneewochenende kann so den vermeintlichen Preisvorteil auffressen.
Deshalb unser Rat, unabhängig davon, für welchen Anbieter Sie sich entscheiden: Fragen Sie nach, wie viele Einsätze pro Tag abgerechnet werden. Ein Angebot mit niedrigem Quadratmeterpreis und offener Einsatzzahl ist kein günstiges Angebot, sondern ein unkalkulierbares.
Nicht die Quadratmeter allein. Fünf Faktoren entscheiden, und manche wiegen schwerer als die Fläche:
Belastbar wird ein Preis deshalb erst nach einer Besichtigung. Wer ein Angebot allein nach Quadratmetern am Telefon abgibt, hat entweder großzügig aufgeschlagen oder wird später nachfordern.
Der letzte Punkt sieht nach Verwaltung aus und ist in Wahrheit der wichtigste. Warum, steht in unserem Beitrag zur Räum- und Streupflicht: Im Schadensfall ist diese Aufstellung die Unterlage, auf die es ankommt.
Manche Verträge nennen eine Schneehöhe, ab der geräumt wird. Wir tun das bewusst nicht.
Die gefährlichsten Tage sind oft die ohne Schnee. Überfrierende Nässe nach Regen, Reifglätte am frühen Morgen, gefrierendes Schmelzwasser am Nachmittag — auf einer spiegelglatten Fläche liegt kein einziger Zentimeter Schnee, und trotzdem stürzt dort jemand.
Eine Klausel „Einsatz ab 3 cm Schneehöhe" klingt nach Genauigkeit und ist in Wahrheit eine Lücke. Wenn Sie Angebote vergleichen, ist das eine Stelle, an der es sich lohnt, genau hinzusehen.
Unsere Saison läuft von November bis Ende März. Das deckt den Zeitraum ab, in dem im Raum München realistisch mit Glätte zu rechnen ist — inklusive der Ränder, an denen es erfahrungsgemäß unterschätzt wird. Ein Frosteinbruch Mitte November oder Reifglätte Ende März kommt regelmäßig vor.
Verträge werden üblicherweise im September und Oktober geschlossen. Wer erst beim ersten Schneefall sucht, konkurriert mit allen anderen, die dasselbe tun — und bekommt dann, was noch frei ist.
Damit ein Angebot belastbar wird, hilft uns:
Mit diesen Angaben lässt sich innerhalb weniger Tage ein Festpreis nennen. Sprechen Sie uns an — für die kommende Saison am besten jetzt.